Saja · KI zum Reden, nicht zum Klicken

Saja ist die logische Evolution einer Dokusoftware.

Statt Formulare auszufüllen, sprichst du mit ihr. Saja hört zu, fragt nach und baut aus euren Gesprächen Dokumentationen, die zur Arbeit passen – nicht umgekehrt.

Alltag mit und ohne Saja

Beispiel (fiktiv – aber nah an dem, wie die Arbeit sich oft anfühlt).

Vorher: Lukas allein mit der Doku

Lukas arbeitet in einer Inobhutnahmeeinrichtung für Kinder zwischen 4 und 8 Jahren. Nach sieben Tagen Urlaub kommt er zurück in die Gruppe: drei neue Kinder, ein paar Notizen, keine richtige Übergabe.

Der Tag läuft weiter, es ist viel los. Abends ruft das Jugendamt an: ein vierjähriges Mädchen braucht kurzfristig einen Platz. Lukas nimmt sie auf, begleitet die Aufnahme und bringt sie schließlich ins Bett.

Gegen Mitternacht setzt er sich an die Dokumentation. Er schreibt zwanzig Minuten an der Verlaufsdoku – und kurz vor dem Speichern stürzt die Software ab. Alles weg. Lukas geht frustriert schlafen.

Mit Saja: Dokumentation als Chat

Lukas

„Hey, ich war die letzte Woche im Urlaub. Was ist passiert und was steht heute an?“

Saja

– Lisa ist vom Baum gefallen, es geht ihr wieder gut.

– Pia ist vorgestern neu eingezogen (4 J.), Grund: Gewalt in der Familie.

– Lilli ist gestern neu eingezogen, laktoseintolerant, Grund: Mutter im Krankenhaus.

– Heute um 13 Uhr ruft das Jugendamt wegen Tim an, es gibt Rückfragen zum Bericht.

Sonst hast du nichts verpasst. Wie war dein Urlaub?“

Lukas

„Lilli ist heute bei uns eingezogen. Grund: Alkoholabhängigkeit der Mutter und Verwahrlosung.“

Saja

„Kannst du mir noch sagen, wie alt Lilli ist, ob es gesundheitliche Besonderheiten gibt und wann sie ungefähr angekommen ist? Gibt es sonst noch etwas Wichtiges für die Doku?“

Lukas

„Sie ist 2 Jahre alt, gesundheitlich ist nichts bekannt. Sie war gegen 11 Uhr da. Das Jugendamt bringt morgen KKK, U-Heft und Kleidung mit, ich habe sie heute von uns ausgestattet.“

Saja

„Ich formuliere es so und speichere es als Verlaufsdoku: Heute gegen 11 Uhr ist Lilli (2) bei uns eingezogen. Grund der Inobhutnahme sind Alkoholabhängigkeit der Kindesmutter, Vernachlässigung und Verletzung der Aufsichtspflicht. Das Jugendamt bringt morgen gegen 12 Uhr KKK, U-Heft und Kleidung vorbei. Passt das so?“

Lukas

„Ja.“

Saja

„Gespeichert. Hast du noch etwas?“

Wobei Saja im Alltag unterstützt

Dokumentation als Gespräch

Statt alleine vor einem leeren Feld zu sitzen, sprichst du mit Saja. Aus euren Nachrichten werden saubere Verlaufsdokus.

• Stichpunkte rein, fertiger Text raus.

• Saja fragt nach, wenn sie merkt, dass etwas Wichtiges fehlt.

Kopf frei im Büroalltag

Viele kleine Dinge fressen Zeit: Nummern nachschlagen, Informationen suchen, Kleinigkeiten merken. Das übernimmt Saja.

• „Wie ist die Telefonnummer vom Kinderarzt von Lilli?“

• einmal hinterlegt, später einfach nachfragen – ohne Akte, ohne Blättern.

Halten & gehört werden

Manche Tage sind einfach schwer. Saja kann dir zuhören, ohne dich zu bewerten – und sortiert auf Wunsch das, was du teilst.

• Raum zum Abladen, wenn niemand sonst da ist.

• dokumentiert wird nur, was du freigibst.

Saja & die Fachkraft: klare Rollen

Ich liebe die pädagogische Arbeit und die Vielfalt der Menschen, die sie tragen. Jede Fachkraft bringt eigene Gefühle, Gedanken und Erfahrungen mit. Genau das macht Pädagogik lebendig – und das soll auch so bleiben.

Saja mischt sich bewusst nicht in diesen Prozess ein. Sie schlägt keine Methoden vor, sie bewertet dich nicht. Sie schreibt keine Berichte und macht nur das, was du ihr erlaubst oder wozu du sie aufforderst.

Die Fachkraft bedient Saja, nicht andersherum. Du kannst alles, was sie schreibt, anpassen oder komplett umformulieren. Es geht um Assistenz – und das kann Saja wirklich gut.

Saja im echten Alltag testen

Wenn Sie sich vorstellen können, Saja in einer Einrichtung oder in einem kleinen Team auszuprobieren, melden Sie sich gern. EDN sucht Pilotpartner, die die Idee weiter mitformen wollen.

Keine Verpflichtung, kein Vertrag. Nur ein Gespräch über das, was möglich ist.