
Ein Projekt, weil sonst niemand es macht
EDN ist kein normales Softwareprojekt. Es ist eine Herzensangelegenheit.
Ich arbeite seit Jahren in der Jugendhilfe. Ich kenne die Abende, an denen man nach einer Schicht noch Doku schreibt, obwohl der Kopf längst voll ist. Und ich kenne das Gefühl, in Software zu arbeiten, die nicht für uns gebaut wurde.
EDN ist der Versuch, das zu ändern – nicht mit einem weiteren Doku-Programm, sondern mit etwas, das wirklich hilft.
Der Unterschied ist einfach: Mit Saja kann man reden.
Was EDN technisch baut
Mit EDN baue ich KI-Lösungen für die soziale Arbeit. Nicht für irgendeinen Markt, nicht für Behörden, sondern für den echten Alltag, wie er sich anfühlt.
Ich bin Erzieher. Ich habe die Probleme nicht gelesen – ich habe sie erlebt. Und genau aus diesen Gefühlen heraus entsteht EDN.
Unser Grundsatz ist einfach: Wie sich die Arbeit anfühlt, ist genauso wichtig wie das Ergebnis. Erst dann entsteht echte Entlastung.
Daraus wächst EDN Schritt für Schritt: als Plattform für KI-gestützte Dokumentation, als Fundament für weitere Module, als System, das später mehr kann als nur schreiben.
Warum EDN anders baut
Viele Softwarehäuser im Sozialbereich entwickeln von außen nach innen. Sie lassen sich erzählen, wie die Arbeit in der Jugendhilfe funktioniert.
Ich nicht. Ich war dort. Ich bin dort. Ich weiß, wie es sich anfühlt.
EDN entsteht nicht aus Spezifikationen oder Lastenheften, sondern aus echten Tagen, echten Abenden und echten Belastungen.
Deshalb baue ich keine Tools, sondern Lösungen, die der Arbeit entsprechen – in Tempo, Ton, Rückfragen und Stimmung.
Wie EDN entwickelt wird
EDN hat klein angefangen. Ich habe Codeblöcke aus KI-Tools kopiert und mühsam zusammengesetzt. Heute arbeiten wir ganz anders.
Ich habe mir ein Team gebaut – aus zwei Coding-Agenten, die unabhängig voneinander entwickeln, und einer KI, die wie eine technische Leitung funktioniert.
Wir bauen EDN gemeinsam, Schritt für Schritt, mit echter Architektur und mit dem Anspruch, den die Arbeit an uns stellt.
Unterwegs finden wir die Aufgaben. Und wir lösen sie einfach – egal, wie groß sie werden.
Wie Saja arbeitet
Saja ist keine Pädagogin. Sie ist kein Ersatz, keine neue Rolle und kein fremdes Urteil. Sie ist eine KI, die mitarbeitet – nicht eine, die vorgibt, mehr zu sein.
Was sie tut
- • Sie hört zu und ordnet Gedanken.
- • Sie stellt Fragen, wenn etwas fehlt.
- • Sie hilft, Dokumentation so aufzubauen, wie wir sie in der Arbeit brauchen.
- • Sie achtet auf Struktur, Ton und Perspektive.
- • Sie hält Informationen fest, damit nichts verloren geht.
- • Sie versteht Zusammenhänge zwischen Kindern, Situationen und Zeiten.
- • Sie arbeitet verlässlich und ohne Bewertung.
Was Saja bewusst nicht tut
Nicht, weil sie es nicht könnte – sondern weil es nicht ihre Aufgabe ist.
- • Sie bewertet Fälle nicht.
- • Sie trifft keine Entscheidungen.
- • Sie ersetzt keine Fachkraft.
- • Sie schreibt keine Berichte für die Akten.
- • Sie übernimmt nicht die Verantwortung.
Saja arbeitet mit der Fachkraft. Und sie weiß genau, dass sie KI ist. Genau das macht sie professionell nutzbar.
Für wen EDN gedacht ist
EDN ist kein Tool für „alle ein bisschen". Es richtet sich an Menschen, die in der sozialen Arbeit Verantwortung tragen – fachlich, strukturell oder technisch.
Fachkräfte
Jugendhilfe & angrenzende Felder
Für Menschen, die direkt mit Kindern, Jugendlichen und Familien arbeiten – in Wohngruppen, SPFH, betreutem Wohnen, Kitas oder Schulsozialarbeit.
Saja hilft dort, wo Dokumentation sonst abends auf dem Sofa passiert. Im Gespräch, im Alltag, zwischendurch.
Träger & Leitungen
Verantwortung & Struktur
Für Menschen, die Teams führen, Qualität sichern und Verantwortung tragen.
EDN zeigt, wie KI in der Dokumentation aussehen kann, ohne Fachkräfte zu überrollen: transparent, nachvollziehbar, mit klarer Rolle – und immer mit der Fachkraft im Zentrum.
Tech & Devs
Infrastruktur & Schnittstellen
Für Menschen, die wissen wollen, wie man KI sauber in soziale Systeme bringt.
Hinter Saja steht eine echte Infrastruktur: API, Mandantenfähigkeit, saubere Architektur. EDN ist offen genug gedacht, um später Schnittstellen, Module und Kooperationen möglich zu machen.
Wie es weitergeht
EDN ist im Aufbau – bewusst, langsam und mit echter Substanz. Wir entwickeln nicht auf Vorrat, sondern entlang der Arbeit, die passiert.
Der nächste Schritt sind klare Pilotphasen: echte Fälle, echte Fachkräfte, echte Abläufe. Wir testen, verbessern, verwerfen, bauen neu. Genau so entsteht etwas, das später trägt.
Phase 1
Erprobung in Einzel- und Kleinteams
Phase 2
Optimierung der Dokumentationslogik
Phase 3
Teamfunktionen & Rollen
Pilot werden
Wenn Sie EDN ausprobieren möchten – nicht als Demo, sondern im echten Alltag – melden Sie sich gern. Wir suchen Teams und Träger, die bereit sind, mit uns zu denken, zu testen und zu entwickeln.
EDN entsteht nicht für den Markt. Es entsteht mit den Menschen, die diese Arbeit tragen.
Keine Verpflichtung, kein Vertrag. Nur ein Gespräch.